Rund 122.000 Trassenmeter Netz und fast 2.000 Anschlüsse sichern heute schon die Fernwärmeversorgung in Rosenheim. Auch 2026 treiben wir den Ausbau voran – mit neuen Leitungen, zusätzlichen Hausanschlüssen und gezielt abgestimmten Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet.
Ein großer Plan für Rosenheim
Die Fernwärmebaustellen in Rosenheim sind Teil eines großen Ziels: Die Fernwärme-Versorgung soll Schritt für Schritt klimaneutral werden. Dafür bauen die Stadtwerke das Fernwärmenetz kontinuierlich aus. Rund 2.300 Trassenmeter an neuen Fernwärmeleitungen kommen allein in diesem Jahr dazu. Wo genau gebaut wird, lässt sich jederzeit im Baustellenfinder nachverfolgen.
Neue Energie für die Endorfer Au
Ein besonderes Fernwärmeprojekt startet aktuell in der Endorfer Au im Südwesten der Stadt. Hier wird ein ganzes Wohnquartier der GRWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim weiterentwickelt – mit Neubauten und Sanierungen im Bestand, inklusive einer modernen Energieversorgung. Die Fernwärme übernimmt dabei eine zentrale Rolle: 2026 werden die ersten Gebäude für den Anschluss vorbereitet. Und wo keine Neubauten entstehen, werden auch die weiteren Häuser von Gas auf Fernwärme umgestellt.
„Mit der Entscheidung für Fernwärme schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung im Quartier“, sagt Dr. Uwe Heller, Geschäftsführer der GRWS. „Das ist ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung unseres Quartiers in der Endorfer Au.“
Wenn schon, dann richtig
In der Endorfer Au wird erstmalig Fernwärme verlegt. Aber nicht bei allen Fernwärme-Baumaßnahmen geht es um einen solchen Ausbau. Oft werden bestehende Leitungen erweitert, um zusätzliche Häuser anzuschließen. Dies ist zum Beispiel in der Staufenstraße der Fall, wo nur ein kleines Stück Fernwärmeleitung verlegt wird. Doch auch solche kleineren Projekte werden ganzheitlich gedacht. „Bevor wir eine Straße öffnen, schauen wir immer auf das große Ganze“, erklärt Planungsingenieur Jakob Schober. „Unser Ziel ist, die Infrastruktur vorausschauend zu entwickeln, damit nicht in ein paar Jahren wieder alles aufgerissen werden muss.“
Viele Baustellen – ein gemeinsamer Plan
Damit das funktioniert, stimmen sich die Stadtwerke eng mit der Stadt Rosenheim ab. Geplante Maßnahmen werden frühzeitig koordiniert, damit Arbeiten gebündelt und sinnvoll kombiniert werden können. „Wir achten darauf, dass unsere Baustellen gut ineinandergreifen“, erklärt Mihan Ghawami, der die Stadtwerke-Baumaßnahmen organisiert. „Das spart Zeit, Kosten – und macht es für alle Beteiligten einfacher.“