251.000 MWh aus dem Müllheizkraftwerk für Rosenheim
Ein langer Winter mit Kälte bis in den März – und selbst im Sommer noch einmal Heizbedarf: Unter diesen Bedingungen haben wir 2025 im Müllheizkraftwerk so viel Fernwärme erzeugt wie nie zuvor. 251.000 Megawattstunden (MWh) – ein neuer Rekord! Was noch zu dieser Riesen-Wärmemenge geführt hat?
Wärme, wenn sie gebraucht wird
Wenn es draußen kalt ist, soll es zu Hause schön warm sein. Genau das haben wir 2025 in besonderem Maße für Sie sichergestellt. 251.000 MWh Fernwärme aus dem Müllheizkraftwerk – damit liegen wir rund 14 % über dem Fünfjahresdurchschnitt. Etwa 9 % sind witterungsbedingt auf das kalte Jahr zurückzuführen. Die übrigen 5 % zeigen aber auch, dass wir unser Fernwärmenetz in Rosenheim kontinuierlich ausbauen.
Denn immer mehr Menschen begeistern sich für diese Art der Wärmeerzeugung. Das Vertrauen in unsere zunehmend erneuerbar erzeugte Fernwärme wächst, die Nachfrage steigt – gute Gründe, um unser Netz Schritt für Schritt zu erweitern.
Starke Zusammenarbeit von Kraftwerk bis Kundenanschluss
„Unser neuer Fernwärme-Rekord ist – vom Müllheizkraftwerk bis zu den Häusern – echte Teamarbeit“, ist Rolf Waller, Leiter des Müllheizkraftwerks überzeugt. „Denn neben der Wärmeerzeugung braucht es Netzplanung, -bau, -betrieb, Vertrieb und vieles andere mehr. Hand in Hand haben wir das 2025 für unsere Kundinnen und Kunden optimal umgesetzt.“
Bei der steigenden Nachfrage kann das Stadtwerke-Team auf den breit diversifizierten Anlagenpark zugreifen. Die Müllverbrennung und die hochflexiblen Gasmotoren, die teils auch mit Biogas laufen, bilden dabei verlässliche Säulen. Und dazu gibt es jede Menge Anlagen, die komplett erneuerbare Energien nutzen. Die Fluss-Wärmepumpen zum Beispiel – oder die Power-to-Heat-Anlagen, die wie riesige Tauchsieder überschüssigen Wind- und Solarstrom nutzen, und so Wärme fürs Fernwärmenetz bereitstellen.
Gut aufgestellt für heute und morgen
„Es wird klimabedingt wärmer in Rosenheim – auch das können wir anhand der sogenannten Gradtagszahl sehen“, erklärt Rolf Waller. „Doch es wird auch immer wieder kalte Jahre geben. Wie es auch kommt – wir sind hier auf alle Fälle gut vorbereitet.“