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Bioenergie aus Waldrestholz

Neue Anwendung des Rosenheimer Verfahrens zur Biomassevergasung

Die Stadtwerke Rosenheim entwickeln ihr Rosenheimer Verfahren zur Biomassevergasung kontinuierlich weiter. In ihrem aktuellen Innovationsprojekt setzen sie dabei auf gering aufbereitetes Waldrestholz, welches ohne lange Transportwege und Zwischenhändler dezentral zur Bioenergiegewinnung in Kleinvergaseranlagen verwendet werden soll.
Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe (FNR) und begleitet vom Projektträger Jülich (PTJ) wird sich das Forschungsvorhaben u. a. der Frage des maximal einsetzbaren Brennstoffwassergehalts widmen. Auch soll die Vergasungsanlage robuster gegenüber Störstoffen im Brennstoff werden.
Als vielversprechende Grundlage für das 18-monatige Vorhaben dient die von den Stadtwerken Rosenheim eigens für die Steuerung ihres Biomassevergasers entwickelte Lambda-Regelung, die selbsttätig die zum Brennstoff passenden Anlagenparameter ermittelt und auch im Teillastbetrieb der Anlage hohe Wirkungsgrade sicherstellt.

Service für die Redaktion


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